10 Min. LesezeitAktualisiert am 16. Juli 2026

Augenformen: Welche Augenform habe ich?

Prüfe Lidfalte, Iris, Augenwinkel und Abstand, um deine Merkmale zu beschreiben, ohne natürliche Unterschiede als Schönheitsnote zu behandeln.

Am I Pretty Redaktion
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Praktische Ratgeber zu Gesichtszügen, Fotoperspektive und verantwortungsvoller KI-Schönheitsanalyse.
Verschiedene natürliche Augen mit mehreren Augenformen
Die Augenform entsteht aus Kontur, Lidfalte, Winkelrichtung und Augenabstand.

Kurz erklärt: Augenformen sind beschreibende Kategorien, keine Diagnosen oder Schönheitsstufen. Viele Menschen kombinieren zwei Kategorien; kleine Unterschiede zwischen beiden Augen sind normal.

Für die Frage „Welche Augenform habe ich?“ brauchst du gleichmäßiges Licht und einen entspannten Blick. Prüfe, ob eine Lidfalte sichtbar ist, wie viel Weiß die Iris umgibt, ob der äußere Winkel höher oder tiefer liegt und wie groß der Abstand zwischen den Augen im Vergleich zu einer Augenbreite ist.

Die genaueste Antwort ist oft eine Kombination, etwa mandelförmige Augen mit Schlupflid, mandelförmig und aufwärts geneigt oder rund und eng stehend. Ziel ist eine sachliche Beschreibung, kein Schönheitsurteil.

Was bestimmt deine Augenform?

Irisfarbe und Augenbrauenform reichen nicht aus. Vergleiche vier Merkmale:

  • Kontur: länglich und spitz zulaufend oder offener und runder.
  • Iris: sichtbares Weiß oberhalb oder unterhalb beim geraden Blick.
  • Lid: klare, teilweise verdeckte oder kaum sichtbare Falte.
  • Winkel und Abstand: Richtung des äußeren Winkels und Abstand zwischen den Augen.
Kurze Antwort

Wähle zuerst eine Grundkontur, meist mandelförmig oder rund, und ergänze Schlupflid, Monolid, aufwärts, abwärts, eng stehend oder weit stehend.


So bestimmst du deine Augenform in fünf Schritten

Nutze einen Spiegel oder ein ungefiltertes Frontalfoto. Entspanne die Stirn; angehobene Brauen zeigen mehr Lidfläche und verfälschen die Einordnung.

Frontalansicht von Augen mit dezenten Hilfslinien
Vergleiche Iris, Lidfalte, Winkel und Abstand bei gerader Kopfhaltung.

1. Grundkontur prüfen

Eine längliche Öffnung mit schmalen Winkeln spricht für mandelförmig. Mehr vertikale Öffnung und ein kreisförmiger Eindruck sprechen für rund.

2. Weiß um die Iris ansehen

Bei mandelförmigen Augen ist oben und unten meist wenig Weiß sichtbar; runde Augen zeigen häufiger einen Streifen.

3. Lidfalte prüfen

Eine teilweise von Haut bedeckte Falte deutet auf Schlupflider. Ohne deutlich sichtbare Falte kann ein Monolid vorliegen.

4. Augenwinkel vergleichen

Liegt der äußere Winkel höher, sind die Augen aufwärts geneigt; liegt er tiefer, abwärts geneigt.

5. Abstand messen

Weniger als eine Augenbreite bedeutet eng stehend, mehr als eine Augenbreite weit stehend.


Acht häufige Augenformen

Die Begriffe messen verschiedene Ebenen und lassen sich kombinieren. Mandelförmig und rund beschreiben die Kontur; Schlupflid und Monolid das Lid; aufwärts und abwärts die Richtung; eng und weit stehend den Abstand.

Beispiel für mandelförmige Augen

Mandelförmige Augen

Sie sind länger als hoch und laufen an beiden Winkeln sanft spitz zu. Die Iris berührt fast beide Lider.

Achte auf: längliche Kontur, schmale Winkel und wenig Weiß um die Iris.

Beispiel für runde Augen

Runde Augen

Sie wirken vertikal offener und die Iris ist stärker sichtbar, oft mit Weiß darunter.

Achte auf: kreisförmiger Eindruck und weniger zugespitzte Winkel.

Beispiel für Augen mit Schlupflid

Schlupflider

Haut unter der Braue bedeckt einen Teil der Falte und verkleinert die sichtbare bewegliche Lidfläche.

Achte auf: eine vorhandene, aber teilweise verdeckte Lidfalte.

Beispiel für Monolid-Augen

Monolids

Sie zeigen keine deutlich ausgeprägte obere Falte und das Lid wirkt gleichmäßiger.

Achte auf: keine klare Faltenlinie beim entspannten Blick.

Beispiel für aufwärts geneigte Augen

Aufwärts geneigte Augen

Der äußere Augenwinkel liegt etwas höher als der innere.

Achte auf: eine Aufwärtsneigung, die ohne Eyeliner sichtbar bleibt.

Beispiel für abwärts geneigte Augen

Abwärts geneigte Augen

Der äußere Winkel liegt etwas tiefer als der innere.

Achte auf: eine sanfte Abwärtsneigung auf einem geraden Foto.

Beispiel für eng stehende Augen

Eng stehende Augen

Der Abstand zwischen den Augen ist kleiner als ungefähr eine Augenbreite.

Achte auf: den Abstand unabhängig von der Kontur.

Beispiel für weit stehende Augen

Weit stehende Augen

Der mittlere Abstand ist größer als ungefähr eine Augenbreite.

Achte auf: einen größeren Abstand auf einem unverzerrten Frontalfoto.


Vergleichstabelle der Augenformen

Beginne mit Kontur und Iris und ergänze danach Falte, Neigung oder Abstand.

AugenformIris-HinweisFalten-HinweisWinkel oder Abstand
MandelförmigWenig Weiß sichtbarJeder TypSchmale Winkel
RundWeiß oft sichtbarVariabelOffenere Kontur
SchlupflidVariabelFalte teilweise bedecktJede Neigung
MonolidVariabelKeine deutliche FalteJede Neigung
AufwärtsVariabelVariabelÄußerer Winkel höher
AbwärtsVariabelVariabelÄußerer Winkel tiefer
Eng stehendVariabelVariabelAbstand unter einer Augenbreite
Weit stehendVariabelVariabelAbstand über einer Augenbreite

Kann man mehrere Augenformen gleichzeitig haben?

Ja. Augen können mandelförmig mit Schlupflid, rund und abwärts geneigt oder monolid und aufwärts geneigt sein, weil jeder Begriff ein anderes Merkmal beschreibt.

Leichte Unterschiede zwischen beiden Augen sind normal. Nutze wiederkehrende Merkmale und lass plötzliche Veränderungen an Lid oder Augenposition medizinisch abklären.

Fototipps für eine genauere Prüfung

Weitwinkel-Selfies, Zusammenkneifen und angehobene Brauen verändern die Kontur. Vor dem Vergleich:

  • Nutze weiches Frontlicht und möglichst wenig starkes Augen-Make-up.
  • Halte die Kamera auf Augenhöhe und mit Abstand zum Gesicht.
  • Blicke entspannt in die Linse.
  • Vergleiche mehrere Fotos, weil Blinzeln die Falte verdecken kann.
  • Verwende keine Filter oder Beauty-Modi für Strukturvergleiche.

Häufige Fragen zu Augenformen

Welche Augenform ist am häufigsten?

Mandelförmig wird oft als breite Kategorie genutzt, aber es gibt keinen verlässlichen weltweiten Einzelwert. Viele Augen kombinieren mehrere Merkmale.

Wie unterscheide ich mandelförmig und rund?

Mandelförmige Augen sind länglich, laufen spitz zu und zeigen wenig Weiß um die Iris. Runde Augen sind offener und zeigen häufiger einen weißen Streifen.

Sind Schlupflider und Monolids gleich?

Nein. Beim Schlupflid ist eine Falte vorhanden, aber teilweise verdeckt; beim Monolid ist keine deutlich definierte obere Falte sichtbar.

Ändert sich die Augenform mit dem Alter?

Die Grundstruktur wechselt nicht plötzlich, doch Haut, Lidfalte und Brauenposition können die Augen stärker verdeckt wirken lassen.

Kann KI meine Augenform erkennen?

KI kann sichtbare Merkmale schätzen, aber Winkel, Licht und Make-up beeinflussen das Ergebnis. Nutze sie als zweite Meinung.

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